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Montag · 25 | 07 | 2016
 
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Mammographie

Die Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung, mit der eine Erkrankung der Brustdrüse erkannt oder ausgeschlossen werden kann. Mit ihr können tumorverdächtige Veränderungen identifiziert werden -lange bevor sie groß genug sind- ertastet zu werden. Im Rahmen der Brustkrebsfrüherkennung ist die Mammographie das wichtigste Hilfsmittel, da sie feine Architekturstörungen und winzige Verkalkungen aufzeigen kann, die man mit dem Ultraschall noch nicht wahrnimmt.

Die Mammographie ist bei der Brustkrebsfrüherkennung als das Verfahren 1. Wahl anzusehen.

Kurzinfo

Je früher Brustkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Die Mammographie kann Ihr Leben retten!
Niemand denkt gern an Brustkrebs. Sie sollten es dennoch tun, denn:

  • Jede zehnte Frau in Deutschland erkrankt irgendwann in ihrem Leben an Brustkrebs.
  • Jedes Jahr gibt es 45.000 Neuerkrankungen.
  • Brustkrebs ist eine der häufigsten Todesursachen für Frauen zwischen 50 und 70 Jahren.
  • In Deutschland sterben daran jedes Jahr mehr als 18.000 Frauen.

Brustkrebs kann geheilt werden, wenn er früh genug erkannt wird.



Der Untersuchungsablauf

Um einen Knoten lokalisieren zu können, werden in der Regel von jeder Seite zwei Aufnahmen angefertigt. Dabei muß die Brust komprimiert werden, um eine gleichmäßige Dicke des durchstrahlten Gewebes zu erreichen; die Kompression verringert außerdem die Strahlendosis und verbessert die Bildqualität. Ein gewisser Druck ist bei der Kompression also erforderlich; falls dies jedoch schmerzhaft sein sollte, teilen Sie dies bitte der Röntgenassistentin mit.

Unter Kompression erfolgt schließlich die Belichtung; zu diesem Zeitpunkt sollten Sie sich nicht bewegen und kurz die Luft anhalten. In seltenen Fällen kann es erforderlich sein, feine Details an einer bestimmten Stelle durch eine ergänzende Zielaufnahme herauszuarbeiten.

Falls eine einseitige, vor allem blutige Sekretion aus der Brustwarze der Anlaß zur Untersuchung darstellt, wird in Ergänzung zur Mammographie der sezernierende Drüsengang mit einer stumpfen Kanüle sondiert und mit ein paar Tropfen Kontrastmittel gefüllt; wenn man die betroffene Brust danach noch als mit geringerer Kompression röntgt, kann man exakt die krankhafte veränderte Stelle des Drüsengangs lokalisieren. Dieses Spezialverfahren heißt Galaktographie.


 

Die Praxis betreibt ein modernes Mammographiegerät der Firma GE, Senographe DMR. Hiermit wird die weibliche Brust mit sehr geringer Strahlenbelastung dargestellt.

[ Sie sehen auf dem Foto Mitarbeiter der Praxis. ] 


Aktuelle Informationen zum Herunterladen:

 

 

Kurzer Überblick über
das Screening-Programm

Neues Merkblatt zum
Mammographie-Screening


Patientenvorbereitung

Es ist keine Vorbereitung erforderlich. Da die Brust in den ersten beiden Zykluswochen weniger dicht und auch weniger schmerzempfindlich ist, sollten Frauen vor der Menopause sich einen Untersuchungstermin in der 1. oder 2. Woche nach der Regel geben lassen. Dies hat den weiteren Vorteil, dass eine Frühschwangerschaft definitiv ausgeschlossen ist.


WENN DAS ERGEBNIS POSITIV IST ...

Heutzutage werden mehr Frauen mit Brustkrebs geheilt als jemals zuvor. Neue wirksame Behandlungsmethoden und frühe Erkennung der Tumore machen meistens die Erhaltung der Brust möglich. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass der Tumor bei der Entdeckung möglichst klein ist.


WAS SIE SELBST ZUR FRÜHERKENNUNG TUN KÖNNEN

Wenn Sie Symptome wie Knoten, Absonderungen aus der Brustwarze oder ein anhaltendes Mißempfinden bemerken, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Auch wenn Sie keine Symptome wahrnehmen, sollten Sie die folgenden Empfehlungen beachten:

Frauen über 20 Jahre sollten einmal monatlich, am besten eine Woche nach der Regelblutung, eine Selbstabtastung durchführen.

Frauen zwischen 50 und 69 Jahren haben Anspruch auf eine Mammographie im Rahmen des Mammographie-Screenings und werden hierzu automatisch eingeladen.

Frauen unter 50 Jahren werden bei entsprechenden Beschwerden oder z.B. bei familiärer Belastung mammographiert.


DIE MAMMOGRAPHIE IST SICHER

Seit vielen Jahren wird die Mammographie bei Millionen von Frauen weltweit durchgeführt. Wie bei allen Röntgenaufnahmen werden Sie auch hier einer gewissen Strahlung ausgesetzt. Doch diese Dosis ist äußerst gering, besonders durch die digitale Technik, verglichen mit dem Nutzen der Untersuchung.


DIE MAMMOGRAPHIE IST GENAU

Die Mammographie ist die zuverlässigste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs. Ein Tumor kann sehr häufig bereits erkannt werden, wenn er noch sehr klein und nicht zu ertasten ist, oftmals schon, bevor bösartige Zellabsiedelungen erfolgt sind. Seit 1960 wurde die Genauigkeit der Mammographie kontinuierlich verbessert. Heute können mit der Mammographie etwa 95 Prozent aller Brustkrebserkrankungen über 5 mm Durchmesser sowie auch Vorstufen von Brustkrebs aufgespürt werden.


HINWEISE AUF BRUSTKREBS

Je früher Brustkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Daher sollten Sie die wichtigsten Hinweise auf eine Brustkrebserkrankung kennen:

    • Knoten oder Verhärtungen im Brustgewebe
    • Eine Veränderung der Brustform oder anhaltendes Missempfinden.
    • Absonderungen aus der Brustwarze, vor allem, wenn sie blutig, bräunlich oder klar sind.

    Frauen, in deren Familie Fälle von Brustkrebs oder Eierstockkrebs, besonders in jüngeren Jahren, aufgetreten sind, sollten sich mit ihrem Arzt beraten.

     

    Alle befundenden Ärzte besitzen das Mammografiezertifikat der Kassenärztlichen Vereinigung
    und sind entsprechend geschult.
    » Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen

     
     

    Letzte Aktualisierung:
    30.06.2016


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