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Donnerstag · 30 | 06 | 2016
 
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Sonographie | Ultraschall

Der Name des Verfahrens basiert auf der Anwendung von Schallwellen oberhalb des hörbaren Frequenzspektrums (3,5 – 10 MHz, je nach erforderlicher Eindringtiefe und gewünschter Auflösung). Bilder entstehen durch die unterschiedliche Reflexion von Ultraschallwellen in verschiedenem Gewebe: Organe und Tumore weisen zwar typische, aber keine einzigartig spezifischen Schallmuster auf.

Die lufthaltigen "Hohlorgane" Magen und Darm sowie Knochen sind sonographisch nicht zu beurteilen.


Der Untersuchungsablauf

Kurzinfo

Mittels Schallwellen, die oberhalb der Hörgrenze des menschlichen Ohres liegen, werden Organe oder Gefäße dargestellt.

Für eine gute artefaktfreie Übertragung der Schallwellen ist es zunächst erforderlich, ein Gel als Kontaktmedium für den Schallkopf auf die zu untersuchenden Hautstellen aufzubringen. Die Untersuchung selbst ist völlig schmerzlos und dauert nur wenige Minuten.

Kontraindikationen: keine.


Patientenvorbereitung

Eine generelle Patientenvorbereitung ist nicht erforderlich. Bei Untersuchungen der Bauchorgane ist es allerdings unbedingt sinnvoll, nüchtern zur Untersuchung zu kommen (also: nichts essen, nichts trinken, nicht rauchen). Manchmal muß eine Ultraschall-Untersuchung nach Einnahme eines entblähenden Medikamentes wiederholt werden, wenn sonst eine ausreichende Beurteilung wegen störender Darmluftüberlagerungen nicht möglich ist.
Für Untersuchungen des Beckens sollte die Harnblase gefüllt sein.


Kontrastmittel

Sie bestehen in der Regel aus kleinen lufthaltigen Partikeln, die in die Vene gespritzt werden. Diese Kontrastmittel werden ohne Probleme vertragen, ihre Anwendung ist jedoch selten notwendig.


Wichtigste Anwendungen

Schilddrüse
Die Sonographie ist die Basis der bildgebenden Diagnostik der Schilddrüse; nur bei sonographisch festgestellten Knoten und/oder hyperthyreoter Stoffwechselentgleisung ist ein ergänzendes Szintigramm erforderlich.

Mammographie
Der Ultraschall der Brustdrüse erbringt manchmal wertvolle Zusatzinformationen bei tastbaren Knoten oder mammographisch festgestellten Herden. Brustkrebs und seine Vorstufen wie etwa das duktale Carcinoma-in-situ lassen sich aber durch die Sonographie alleine nicht hinreichend sicher ausschließen, da wesentliche Zeichen der Bösartigkeit (z.B. eine bestimmte Form und räumliche Anordnung von Mikroverkalkungen) nur mit der Mammographie zu erkennen sind.

Nicht zu unserem Spektrum gehören Ultraschalluntersuchungen

  • von Schwangeren und Kleinkindern
  • Herz und Gefäßen
  • Gelenken

Ihre Ansprechpartner für Fragen zur Sonographie:
Herr Gertken, Herr Hiltermann


 
 

Letzte Aktualisierung:
28.04.2016


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